Playmobil-FunPark im Winter

Winterzauber im HOB-Center

Ganz neu in diesem Jahr ist die 190 qm große überdachte Eisfläche, auf der alle FunPark Gäste nach Herzenslust ihre Runden drehen können. Bei der Eisdisco jeden Samstag von 15 -18 Uhr können die FunPark-Gäste zusammen mit den PLAYMOBIL-Maskottchen das Eis rocken.

Bis zum 10. März 2019 ist die Eislauffläche jeden Tag von 10 – 18 Uhr geöffnet.

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Krippenweg Ammerndorf

 

Das Bilderbuch-Winterwetter lässt auch in diesem Jahr auf sich warten. Trotzdem präsentiert sich Ammerndorf adventlich.

Im Ortskern sind in viele Fenster der Häuser Krippen dekoriert. Wir haben uns im letzten Jahr entschieden, moderne Figuren aus Beton und Holz herzustellen und diese heilige Familie mit Naturmaterialien in Szene zu setzten. Damit unsere Gäste in der Ferienwohnung ungestört sind, stehen die Figuren außen vor dem großen Fenster.

Die schönste Krippe steht jedoch in der Mitte des Marktplatzes. Der ortsansässige Künstler Arnold Bögelein hat die lebensgroßen Figuren aus Holz geschnitzt. Ich bleibe gerne davor stehen und bin immer wieder tief beeindruckt von der Ausstrahlungskraft dieser Holzfiguren.

 

 

 

Weltkulturerbe Bamberg – lebendige Vielfalt

Wir steigen die Treppen der Tiefgarage City-Altstadt hoch, betreten die alten Straßen und Gassen und sind von der barocken Schönheit dieser Stadt geplättet!

Doch dann haben wir die Qual der Wahl: Alleine der Stadtkern hat 1200 Baudenkmäler. Wir entscheiden uns an diesem sonnigen Tag für einen Besuch in der Inselstadt, den Aufstieg zur Bergstadt mit dem wunderbaren Dom verschieben wir auf ein anderes Mal.

Da Bamberg von Bombardierungen im 2. Weltkrieg fast ganz verschont blieb ist die Altstadt der größte unversehrt erhaltene historische Stadtkern in Deutschland und als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen. Unser Weg führte uns am alten Rathaus vorbei, das seit etwa 650 Jahren Bambergs Besucher begrüßt, hinüber zum Obstmarkt. Dort mussten wir einmal einkehren, schließlich ist Bamberg ja auch für seine Biertradition bekannt. Nach einem kleinen Bummel durch die Fußgängerzone steuerten wir auf die ehemalige Fischersiedlung, besser bekannt als Klein-Venedig, an. Diese Ecke hat ein wunderschönes Flair. Zum Schluss unserer kleinen Runde  entdeckten wir noch den mittelalterlichen Kreuzweg.

Auch wenn zwischen Ammerndorf und Bamberg fast 70km Entfernung liegt: Diese Stunden waren die Reise wert! Und sicher werden wir uns bald wieder auf den Weg machen um die anderen Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

 

 

Tiergarten Nürnberg, immer ein toller Ausflug

Am Parkplatz vor dem Tiergartengelände ist die Stimmung entspannt, die Luft ist gut und die Vögel zwitschern. Man freut sich auf den freien Tag der vor einem liegt.

Hat der Besucher dann den Eingangsbereich mit Infozentrum hinter sich gelassen, wird er gleich von den Giraffen und Kängurus begrüßt. Ein paar Meter danach steht er vor dem Affenhaus, davor sind kleine Wasserbecken, die die Affen, Paviane und Gorillas gerne zum Spielen nützen.

Bald wird klar, warum der Tiergarten Nürnberg zu den schönsten zoologischen Gärten zählt. Der Tiergarten ist ein Teil des Nürnberger Reichswald und war bis vor 80 Jahren ein Sandsteinbruch. Felsen und Mischwald prägen heute noch die abwechslungsreiche Landschaftsgestaltung. Neben vielen Wasserflächen für Wasservögel und Tiere aus den tropischen Gebieten wurde auch eine Wüstenzone geschaffen wo sich Löwen, Gazellen und Geparde wohl fühlen. Selbstverständlich gibt es auch ein großes Aquarium, an das auch das bekannte Delphinarium angeschlossen ist.

Es gibt so vieles im Tiergarten zu entdecken, dass man dies nicht mit ein paar Zeilen beschreiben kann. Da hilft nur eins: Fahren Sie hin, mit Zug und Straßenbahn oder mit dem eigenen Auto und machen Sie sich ein Bild vom wunderschönen Nürnberger Tiergarten.

 

 

Jetzt wird gefeiert

1787 wurde unsere Kirche nach dem Neubau auf den Namenspatron Peter und Paul geweiht, deren Namenstag traditionell auf den 29.Juni fällt. Auch in diesem Jahr wieder ein Grund „Kärwä“ zu feiern.

In Ammerndorf wurde seit einigen Jahren die Tradition wieder aufgenommen, die Kirchweih im Wirtshaus zu feiern. Da dieses natürlich zu klein ist, wird bei schlechtem Wetter im Hof ein Zelt aufgebaut. Dort treten aber keine großen Bands auf, sondern Musiker, die gefällige Songs in angenehmer Lautstärke spielen, damit man auch ins Gespräch mit seinen Tischgenossen kommen kann.

Ein großer Kärwabaum darf auch nicht fehlen, er wird immer am Samstag in der Nähe des Rathauses aufgestellt. Nicht weit davon befindet sich auch der Festplatz, der für Familien attraktiv ist: Ein Karrusell und Autoscooter warten ebenso auf die Besucher wie Süßwarenbuden, Losbude und vieles mehr.

Der Wirtshaus-Check

Gasthof zur Sonne

Mit dem Gasthof zur Sonne und dem netten Wirtsleuten verbindet uns eine sehr nette Nachbarschaft, denn er liegt direkt vor unserer Haustüre. Als Brauereigasthof des „Ammerndorfer Bieres“ lädt es bereits seit 1608 zum gemütlichen Verweilen ein.

Das Fachwerkgebäude zählt zusammen  mit der Mühle zu den schönsten Gebäuden der Marktgemeinde.

Die Einrichtung: Gemütlich und urspünglich

Die Küche:            Griechische und fränkische Gerichte, gekocht vom Chef Tasso immer frisch und lecker

Das Bier:              selbstverständlich „Ammerndorfer Bier“

Die Bedienung:   meist die Chefin Rula persönlich

Biergarten:         Vom Gastraum aus geht es direkt zum „Gärtla“ hier sitzt man angenehm im Schatten einer alten Linde und hat den ganzen Marktplatz im Blick

Fazit:     herrlich familiär, mit authentisch-griechischer Atmosphäre, zudem gutes Essen und freundlichen Service

Zur-Sonne

 

 

Spaziergang zum Bibertrevier

Sicher ist nicht jeder Grundbesitzer begeistert, dass sich der Biber bei uns im Bibertgrund so breit gemacht hat. Trotzdem finden wir es immer wieder faszinierend, wie sich die Landschaft im Wiesengrund des Reichenbach (ein kleines Bächlein, das hier in Ammerndorf in die Bibert mündet) verändert hat. Da ein schöner Spazierweg entlang des Bächleins geht,  kann man Bauwerke des Bibers gut sehen.

Man findet an diesem Weg auch jede Menge Wildkräuter, wie den Giersch. Vor kurzem haben wir uns ein kleines Körbchen davon gepflückt und wie Spinat gekocht. Mit Kartoffeln und Spiegelei serviert war dies eine tolle Delikatesse.

Der Spaziergang dauert hin und zurück ca. 30 – 40 Minuten. Eine Wegbeschreibung liegt in der Ferienwohnung aus.

Der Wirtshaus-Check

Gaststätte „Wiesental“ in Steinbach bei Cadolzburg

2, 5 km nördlich der Ferienwohnung Altes Cafe liegt die kleine Ortschaft Steinbach. Genau in der Ortsmitte ist das Gasthaus zum Wiesental. Geführt wird es seit 1887 von der Familie Zimmermann.

Die Einrichtung: Gemütlich, im hellem Echtholz eingerichtet

Die Küche:          Gute fränkische Hausmannskost, das heißt z.B. Braten vom Schwein (Schäufele, Knöchle), Rind, Kalb, Reh und Wildschwein oder Schnitzel (Schwein oder Pute) mit Kartoffelsalat und natürlich Bratwürste mit Kraut. Außerdem gibt es auch vegetarische Gerichte und Brotzeit

Das Bier:              selbstverständlich „Ammerndorfer Bier“

Die Bedienung:  hier hilft die ganze Familie Zimmermann zusammen, sehr freundlich und engagiert.

Biergarten:         Direkt neben dem Gastraum mit Blick in den schönen Wiesengrund

Kinder: Für Kinder ist ein kleiner Spielplatz angelegt, den man vom Biergarten aus im Blick hat

Fazit:     sehr empfehlenswert und typisch für ein fränkisches Wirtshaus mit netter Bedienung!

Website:  http://www.gasthaus-zum-wiesental.de/

Was tun, wenn das Wetter nicht passt?

Es war ein grauer Tag, leichter Nieselregen vermieste der ganzen Familie die Laune. Als mein Mann auf die Idee kam ins Museum zu gehen, wurde die Laune der Kinder nicht besser. Auf der Internetseite www.museum.nuernberg.de/kalender wurde er fündig: Kinderführung im Albrecht-Dürer-Haus. Per Telefon konnte er gerade noch 4 Karten reservieren, dann sprach er sein Machtwort, ich verdrehte verdrehte die Augen und half den Kindern die Jacken anzuziehen.

Als eine Stunde später Agnes-Dürer in einer Tracht aus dem 15. Jahrhundert auftauchte und die Gäste mit

„Hallo und herzlich willkommen im Dürer-Haus. Schön, dass du mich einmal besuchst!“

begrüßte, begannen die Augen der Kinder zu leuchten „Ist die echt?“ flüsterte Johannes „Naja, das ist ein echte Schauspielerin“ flüsterte ich zurück.

Agnes erzählte von dem Leben zu Zeiten von Albrecht Dürer, davon, dass er so oft auf Reisen war und sie sich alleine um die ganzen Mägde in der Küche, und die Angestellten in der Werkstatt kümmern musste, schließlich musst ja Geld in die Kasse kommen! Sie führte die Gruppe der Familien die enge Treppe hinauf und berichtete, dass das Künstlerhaus tatsächlich alle die Kriege der letzten 600 Jahre überstanden hat und vieles noch original  erhalten blieb. Agnes berichtete so anschaulich, dass Groß und Klein das 16. Jahrhundert lebendig vor Augen hatte.

Im Obergeschoss angekommen durften die Kinder selbst an die Bilderpresse und sich einen Druck des berühmten Rhinozerosses auf einer Druckerpresse nachgebaut aus dem 16. Jahrhundert, herstellen.

Dieser Sonntagnachmittag ist schon ein paar Jahre her, weil uns das aber so eindrücklich in Erinnerung blieb, haben wir (mein Mann und ich) eine ähnliche Führung im letzten Jahr noch einmal erlebt und können das Albrecht-Dürer-Haus jeden empfehlen!

http://www.museen.nuernberg.de/duererhaus/